Pinares de Doñana

Naturräume

Mehr als dreihundert Landschaften und Naturschutzgebiete

Naturpark Doñana

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Dieser Park ist einer der bemerkenswertesten Naturräume Europas; ein wichtiges Gebiet, in dem zahlreiche Vogelarten überwintern, eine Rast einlegen, oder sich fortpflanzen. Es ist eine der letzten Zufluchtsstätten für vom Aussterben bedrohte Arten, wie den Spanischen Kaiseradler oder den Pardelluchs. Das mediterrane Klima mit atlantischem Einfluss, die geografische Lage zwischen zwei Kontinenten, seine Artenvielfalt, Unzugänglichkeit und zahlreichen Lebensräume sind Eigenschaften, die Doñana zu einem einzigartigen Naturraum machen.

Der Naturpark Doñana umfasst eine Fläche von 68.236,40 ha, die sich in vier geografische nicht kontinuierliche Sektoren unterteilen, die den Nationalpark umgeben. Es handelt sich um ein besonderes Naturschutzgebiet, dessen Fläche sich über drei verschiedene Provinzen erstreckt (Huelva, Sevilla und Cádiz) und in verschiedene Sektoren unterteilt wurde, die unterschiedliche ökologische Charakteristiken aufweisen und verschieden von menschlichen Einflüssen betroffen sind. Die Bedeutung des Naturparks Doñana reduziert sich nicht auf seine Rolle als Pufferzone für den Nationalpark, er besitzt eigene natürliche Ressourcen, die durch das Zusammenspiel vieler Faktoren (klimatische, geologische, biologische, historische, kulturelle...) eine dynamische Landschaft mit außerordentlichen Merkmalen geprägt haben, in denen Ökosysteme mit einer enormen Biodiversität beheimatet sind: Kiefernwälder, fossile Dünen, periodisch überschwemmte Feuchtgebiete, mediterrane Wälder, Eichenhaine und Lagunen.

Ebenso wie der Nationalpark wurde ein Teil des Gebiets 1980 von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen. 2002 wurde es gemäß der Richtlinie 79/409/EWG als Besonderes Vogelschutzgebiet (SPA) ausgewiesen und erweiterte damit die bis dahin nur auf den Nationalpark beschränkte Vogelschutzzone. Das Gebiet wurde zudem 2005 in die Liste der Ramsar-Konvention für Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung aufgenommen. Es wurde von der Autonomen Region Andalusien als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) erklärt, um in das Netzwerk der Natura-2000-Schutzgebiete aufgenommen zu werden.

Kategorie
Nationalpark
Ausdehnung
68236.40 Ha
Pflanzenwelt

Korkeichen, Pinien, Strand-Soden, Mastixsträucher, Französische Tamarisken, Erdbeerbäume, Montpellier-Zistrosen, Stechginster, Heidekraut.

Tierwelt

Es ist eine enorme Vielfalt an Vogelarten vorhanden, insbesondere Raubvögel, wie Mäusebussarde, Rotmilane, Spanische Kaiseradler und Gänsegeier. Kraniche und Schwarzstörche. Flamingos, Kolbenenten und Stockenten. Unter den Säugetieren sind Melone, Wildschweine, Füchse, Fischotter, Ginsterkatzen und der anmutige Pardelluchs vertreten.

Vogelbeobachtungs-Pfad: Dehesa de Abajo: Hier gibt es einen Beobachtungsposten für Storche und einen weiteren, von dem aus man Flamingos, Löffelenten, Graugänse, etc. beobachten kann.

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