La provincia de Sevilla

Unsere Provinz

Leben und Landschaft in einer vielfältigen und sehenswerten Provinz

Aznalcázar

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Aznalcázar, im Herzen von Doñana

Wenn es einen Ort gibt, der wirklich noch den Namen trägt, der von den Arabern gewählt wurde, ist das Aznalcázar. Der ursprüngliche Name des Ortes war „Hazn-al-cazar“, die hohe Festung, und er wurde zunächst von den Römern als Verteidigungsanlage zwischen dem Marschland des Guadalquivir und dem Ort Aljarafe in der Provinz Sevilla angelegt. Er befindet sich in einer privilegierten Lage in der Nähe des Nationalparks Doñana, der aus einer 15.000 Hektar großen Fläche besteht, die von der UNESCO zum Naturerbe erklärt wurde. 

Der Reiz dieses Eckchens in der Provinz Sevilla liegt in der Mischung der interessanten architektonischen Reste mit dem Lebensstil im Alltag der Einheimischen. Ein Beispiel dafür ist das Tor Arco de la Pescadería, das früher ein Eingangstor in der Stadtmauer war und heute zu einem Durchgang zwischen Wohnhäusern geworden ist. Aber am spektakulärsten ist die Landschaft mit ihren Kiefernwäldern und dem Grünen Korridor des Guaidamar. Und nicht zu vergessen die berühmte Furt Vado del Quema, durch die jedes Jahr im Mai unzählige Pilger hindurchziehen, die an der Wallfahrt Romería del Rocío teilnehmen. 

Der Ort ist einfach einmalig und wird Sie mit seiner natürlichen Umgebung, seiner Lage und Geschichte garantiert begeistern. Kommen Sie nach Aznalcázar und erleben Sie diesen Ort.


Anfahrt

Mit dem Auto ist die beste Route nach Aznalcázar die Strecke über die Autobahn A-49, die Sevilla mit Huelva verbindet. Auf der Höhe von Benacazón müssen Sie abfahren, um auf der A-473 weiterfahren zu können, die Sie direkt nach Aznalcázar führt. 

An der Haltestelle Plaza de Armas in Sevilla fahren jeden Tag mehrere Busse ab, die in Aznalcázar halten. 

Wenn Sie mit dem Zug anreisen, bringt Sie die Linie C5 von Sevilla bis zum Bahnhof von Benacazón. Dieser Ort ist 10 km von Aznalcázar entfernt. Diese restliche Strecke können Sie dann mit dem Taxi oder dem Bus zurücklegen. 


Mobilität

In Aznalcázar stehen Ihnen verschiedene Wanderrouten durch den grünen Korridor des Guadiamar zur Verfügung. Aber wenn Sie gern Sport treiben, haben Sie hier auch die Möglichkeit, die Naturlandschaft der Umgebung auf dem Fahrrad oder auf dem Rücken eines Pferdes zu erkunden. 

Wenn Sie das historische Erbe erkunden wollen, spazieren und schlendern Sie am besten durch die Straßen. Nur so werden Sie den versteckten Charme und die schönsten Ecken der Ortschaft entdecken können. 


Gründe für einen Besuch

  • Begeben Sie sich in die wunderschöne Landschaft des Nationalparks Doñana und erfahren Sie im Besucherzentrum „José Antonio Valverde“ alles über die Tiere und Pflanzen des Parks. 
  • Entdecken Sie die schönsten Ecken des Ortes, spazieren Sie durch das Tor Arco de la Pescadería und suchen Sie die vier Kreuze, die hier die Besucher willkommen heißen. 
  • Fühlen Sie sich an der Furt Vado de Quema, die jedes Jahr im Mai unzählige Wallfahrer durchqueren, um zur Kapelle Blanca Paloma zu gelangen, einen Tag lang wie ein Pilger
  • Probieren Sie das leckere Rührei mit Pilzen, für das man die Pilzsorte Ponderosa-Wulstling verwendet, die man in den Kiefernwäldern von Aznalcázar finden kann. 
  • Besuchen Sie eine Bodega und kosten Sie den hausgemachten Likör aus Weintrauben, Meerkirschen und anderen Früchten der Region. 
  • Schauen Sie sich die Skulptur zu Ehren der arbeitenden Frau an. 
  • Besteigen Sie den Burghügel Cerro del Alcázar und genießen Sie die einmalige Sicht auf den grünen Korridor des Guadiamar.


Sehenswertes

Aznalcázar ist ein Ort, an dem man sowohl das historische Erbe als auch die einmalige Landschaft der Umgebung genießen kann. Er hat den großen Vorteil, dass er ganz in der Nähe des Nationalparks Doñana liegt und dadurch in einer Naturlandschaft von unkalkulierbarem Wert. 

Wenn man die Umgebung besser kennenlernen möchte, sollte man das Besucherzentrum „José Antonio Valverde“ aufsuchen und das Besucherzentrum zum grünen Korridor des Guadiamar. In Letzterem kann man den Flusslauf ansehen und den dichten Wald, durch den der Fluss fließt. Außerdem findet man hier eine alte römische Brücke. Wenn Sie aber die Natur in situ bestaunen möchten, sollten Sie sich auf den Botanik-Lehrpfad Buitrago begeben. Dort werden Sie die Frische genießen, die durch die üppige Vegetation entsteht und Sie können sich in dem Naherholungsgebiet entspannen, das mit Tischen und Grillplätzen ausgestattet ist. 

Eine weitere Option für Touristen ist eine Erkundungstour zu den schönsten Plätzen im Ortskern. Vergessen Sie dabei nicht, durch das Tor Arco de la Pescadería zu gehen, dem ehemaligen Eingang zur Festung. Dieser „kleine Bogen“ (Arquillo) gehört zu den reizendsten Ecken in Aznalcázar. So gelangen Sie auch auf den Burghügel Cerro del Alcázar, dem höchsten Punkt im Ort, wo nur noch einige Reste der Burg vorhanden sind. Das Beste ist hier die Aussicht. 

Wenn Sie Kunst mögen, können Sich sich in der Pfarrkirche San Pablo unter anderem Werke von Martínez Montañés und Zurbarán ansehen. Die Kirche ist das älteste und bedeutendste Gotteshaus im Ort und sie verfügt auch heute noch über ihren alten arabischen Turm. Zum Abschluss Ihres Besuchs empfehlen wir Ihnen, im Park Parque de la Fuente Vieja ein wenig zu entspannen. Der geflieste Brunnen aus dem 18. Jh. und der Aussichtspunkt  des Park sind bei den Touristen sehr beliebt. 


Sehenswürdigkeiten

  1. Kapelle Nuestra Señora de la Encarnación
  2. Kapelle Nuestro Padre Jesús
  3. Casa Grande aus dem 17. Jh., heutiges Rathaus
  4. Pfarrkirche San Pablo
  5. Tor Arquillo de la Pescadería
  6. Naturschutzgebiet grüner Korridor des Guadiamar und Botanik-Lehrpfad Buitrago
  7. Burghügel Cerro del Alcázar, Park zur Erholung und Freizeitgestaltung
  8. Römische Brücke
  9. Brunnen Fuente Vieja und Park Parque de la Fuente Vieja
  10. Historische Kreuze, vier Stück an den Zugangsstraßen zum Ort
  11. Vado del Quema
  12. Kiefernwälder von Aznalcázar, Erholungsgebiet, gehört ökologisch zu den bedeutendsten Waldgebieten der Provinz Sevilla
  13. Besucherzentrum „José Antonio Valverde“ im Nationalpark Doñana
  14. Besucherzentrum Guadiamar


Umgebung

Aznalcázar ist nur 27 Kilometer von der Provinzhauptstadt Sevilla entfernt. Der Ort befindet sich in einer privilegierten Lage, da er ganz in der Nähe des Nationalparks Doñana liegt, der von der UNESCO zum Naturerbe erklärt wurde. Durch das Gemeindegebiet fließt der Fluss Guadiamar, der ein Nebenfluss des Guadalquivir ist und in der Umgebung wird Landwirtschaft betrieben und es werden Oliven produziert und Steinobst wie Nektarinen und Pfirsiche.

Region
Guadalquivir-Doñana
Fläche
449.80 Km²
Höhe
66.00 m
Einwohnerzahl
4.495
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