Romerías

Sevilla verzaubert

Die Hacienda de Torrijos war ursprünglich kein religiöses Gebäude. Noch heute lässt sich an den Mauern und Türmen erkennen, dass es eine ehemalige arabische Militärfestung war.  Die Hacienda wurde als Stätte von kulturellem Interesse eingestuft. 

Im Volksmund als Capilla de Jesús de Nazareno (Kapelle Jesus von Nazareth) bekannt, war sie Teil des Dominikanerklosters San Bartolomé, das auf Kosten von Don Bartolomé López de Marchena errichtet wurde. Dieser ordnete im Jahr 1542 seine Gründung an und widmete sich der Pflege und Stärkung von Körper und Geist. Die Kapelle muss im 17.

Im Jahr 1731 sang eine Gruppe von Jungen in den Straßen den Rosenkranz „mehr aus kindlichem Spaß als aus Andacht...“. Zu ihnen gesellten sich weitere Menschen, bis sie die Bruderschaft der Serviten konstituierten, deren architektonische Frucht die Iglesia de Nuestra Señora de los Dolores (Kirche Unserer Schmerzensreichen Mutter) ist.

Die Kapelle Nuestra Señora del Carmen von Utrera ist Teil des salesianischen Kollegs, dem ältesten der Kongregation in Spanien, datiert auf das Jahr 1881.

Als die Jesuiten nach Utrera kamen, gründeten sie ein Kloster mit einer Schule, an deren Standort heute das Colegio Rodrigo Caro steht. Von diesem Kloster ist heute noch die Kirche San Francisco „El Nuevo“ (der Neue) erhalten, sowie weitere Räumlichkeiten wie die Sakristei und der Versammlungsraum.

Typisches sevillanisches Herrenhaus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das 1941 von den Grafen von Gomara an den religiösen Orden Hermanas de la Kruz (Schwestern des Kreuzes) gespendet wurde, damit die Nonnen es als Kloster nutzen konnten.

Es handelt sich um eine Kapelle mit rechteckigem Grundriss und Satteldach mit hölzerner Deckentäfelung. In ihrem Inneren befinden sich zwei Altaraufsätze aus dem 18. Jahrhundert; einer wird von der Figur der Jungfrau von Candelaria (Virgen de Candelera) und der andere vom Apostel Bartholomäus (San Bartolomé) eingenommen.