Osuna Colegiata

Sevilla – schön und vielfältig

Die Pfarrkirche ist ein Gebäude im Mudejarstil, das Ende des 18. Jahrhunderts entstand und später in der Mitte des 20. Jahrhunderts Umgestaltungen erlebte. Sie befindet sich im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe der Burg.
Die Kirche ist nach der Heiligen Martha (Santa Marta), der Schutzpatronin der Gemeinde, benannt. 

Die Bauarbeiten für die Kapelle wurden um das Jahr 1732 aufgenommen. Im Jahre 1746 war bereits das Dach gedeckt, die Kapelle gesegnet und es fanden Messen statt. Ende 1749 wurde der Glockengiebel mit zwei Glocken fertiggestellt. Sie waren früher in der Gemeinde als „die Dicke“ und „das Mädchen“ bekannt. Finanziert wurden die Arbeiten an der Kapelle durch Spenden der Einwohner von Herrera. 

La Carlina hat eine romanhafte Geschichte: Was einst ein bescheidener Cortijo oder Landhaus mitten in einem Weinberg am Stadtrand von Constantina war, erlebte Anfang der 50er Jahre eine grundlegend Veränderung.

Die primitive Kirche, die auf das Ende des XVI. Jahrhunderts datiert wird, wurde im XVII. und im XVIII. Jahrhundert renoviert. Damals erhielt sie ihr heutiges Aussehen. In jenem Jahrhundert wurde auch der Turm gebaut. 

Die Fassade zur Seite des Plaza de Andalucía wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts erbaut. Sie ist im andalusischen internationalen Architekturstil ausgeführt. Die Straßen Marchena, Victoria und Sevilla, der Plaza del Cabildo und das Bauwerkensemble des Rathauses mit dem Plaza de Andalucía bilden das Herzstück der Gemeinde. Diese Umgebung bietet die schönste Stadtlandschaft der Ortschaft.

Diese Kirche aus dem XVIII. Jahrhundert wurde über einem alten Mudéjar-Tempel aus dem XVI. und XVII. Jahrhundert errichtet, welcher durch das Erdbeben von Lissabon zerstört worden war. Das endgültige Projekt wurde unter anderem von José Álvarez ausgeführt, einem neoklassischen Architekten, dem das heutige Aussehen des Gebäudes zu verdanken ist. 

Die Kirche San Juan hat derzeit ein gestrecktes und unregelmäßiges Kirchenschiff mit Vierung und flacher Stirnseite, das im späten XVIII. Jahrhundert aufgrund der Verbindung zweier benachbarter Kapellen, der Sakramentskapelle und der alten Kapelle des Jesus des Nazareners, die den Abriss der frühen Kirche überdauerten, entstanden ist.