Écija Palacio Peñaflor

Sevilla verzaubert

Das barocke Gebäude aus dem 17. Jahrhundert wurde 1614 von Don Alvaro de Castilla als Kloster und Krankenhaus in Auftrag gegeben. Die Kirche wurde an das Krankenhaus angebaut.

An der Stelle, an der sich die Pfarrkirche befindet, stand ursprünglich eine muslimische Festung aus der Almohadenzeit, von der heute nur noch ein Mauerrest neben dem oberen Teil der Kirche erhalten ist. Dort ist ein spitz zulaufender Hufeisenbogen von einem Alfiz, einem rechteckigen Rahmen, umgeben. 

Auf dem Brunnen werden die Gemeindewappen der ehemaligen Siedlungen, aus denen der Ort Cañada Rosal entstand, auf bemalten Kacheln dargestellt.

Diese Brücke, die im Volksmund „Drachenbrücke“ genannt wird, wurde als Teil der Umgehungsstraße von Alcalá de Guadaíra erbaut und verbindet die A-92 (Sevilla-Almería) mit der A-392 (Alcalá-Dos Hermanas).

Die Kirche wurde nach dem Schutzherrn der Gemeinde benannt. Sie wurde über einer alten Moschee errichtet, die im XIV. Jahrhundert von einem Erdbeben zerstört worden war und ist im Mudéjar-Stil mit Elementen der Gotik und der Renaissance-Kunst erbaut. Von dem ursprünglichen Gebäude ist das alte Presbyterium erhalten. 

La Carlina hat eine romanhafte Geschichte: Was einst ein bescheidener Cortijo oder Landhaus mitten in einem Weinberg am Stadtrand von Constantina war, erlebte Anfang der 50er Jahre eine grundlegend Veränderung.

Dieses Kloster, das nach den Desamortisationsdekreten von Mendizábal geschlossen wurde, blieb bis vor einigen Jahrzehnten stehen. Nach seinem Abriss, um den heutigen Bau zu ermöglichen, sind nur noch der Umriss des Klosters und die Vorderseite der Kirche erhalten. Es handelt sich um eine Barockfassade aus dem XVIII.