Romerías

Sevilla verzaubert

Das Monasterio de la Encarnación wurde 1549 als Hospital de la Encarnación del Hijo de Dios (Krankenhaus der Inkarnation des Sohnes Gottes) erbaut.  Im Jahre 1612 wurde es von den Jesuiten besetzt, und 1626 gründete die IV. Herzogin von Osuna an der Stelle des alten Krankenhauses das Kloster, das von den Nonnen des Königlichen und Militärischen Barmherzigkeitsordens geleitet werden sollte.

Der Bau der Kirche erstreckte sich vom 18. ins 19. Jahrhundert. Ein Hinweis gilt einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Sockel mit Kacheln und einem Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert. 

Das barocke Gebäude aus dem 17. Jahrhundert wurde 1614 von Don Alvaro de Castilla als Kloster und Krankenhaus in Auftrag gegeben. Die Kirche wurde an das Krankenhaus angebaut.

Das Hospiz de los Milagros, auch „Hospitalito“ genannt, liegt in der Straße López de Ayala.

Die einschiffige Kapelle besitzt keine Decke. Die Hauptkapelle ist mit einem trapezförmigen achteckigen Kreuzgewölbe überdacht. Auf der Evangelienseite des Vorchors ist ein spitz zulaufender Triumphbogen zu sehen, ein halbrunder Bogen mit reich verzierter Archivolte. Eine vorhandene Öffnung weist einen Flachbogen auf.

Die Kapelle befindet sich heute in einer zentralen Straße der Ortschaft. Früher hieß sie Calle de San Benito. 

Die Einsiedelei steht auf dem Gelände des ehemaligen Hospital de la Misericordia. Das kleine rechteckige Bauwerk besteht aus zwei Bereichen, die durch einen spitzen Triumphbogen voneinander getrennt sind. Das Kapellengebäude besitzt nur eine Außentür und ist zur Epistelwand, zum Fußende hin, offen.