Osuna Colegiata

Sevilla – schön und vielfältig

Schlot aus dem 20. Jahrhundert mit Schornstein und einem quadratischen Sockel, der insgesamt 15 Meter hoch ist. Das Mauerwerk besteht aus Ziegelstein. Er besitzt vor allem einen ethnografischen Wert, da er ein Symbol für die traditionelle industrielle Tätigkeit der Gemeinde und zugleich ein leicht identifizierbares Element der Stadtlandschaft ist.

Hier handelt es sich um die aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gegengewichtstürme der Balkenmühlen zur Herstellung von Olivenöl und ihre Innenräume. Der schönste der fünf Türme befindet sich neben einem alten Rastplatz an der Landstraße, die früher durch das Dorf führte. Heute erstreckt sich dort eine Gartenanlage.

Der Mühlturm ist ein Gebäude, das Ende des XIX. Jahrhunderts in der alten Hacienda de San Sebastián gebaut wurde. Heute sind nur noch eines der Tore der oben genannten Hacienda und einer der Seitentürme erhalten. Dieses typische andalusische Landgut aus dem XIX. Jahrhundert ist heute Privatbesitz und ist eine Halbruine.

Durch den Fluss Guadaíra sind in der Stadt zahlreiche Parks entlang des Flussufers entstanden, die eine insgesamt 120 Hektar große Grünfläche bilden. Diese wurde durch den Regierungsrat der Regionalregierung von Andalusien am 30. Dezember 2011 zu einem Naturdenkmal erklärt, um ihren natürlichen und ökokulturellen Wert anzuerkennen.

Dieses Landgut ist auch unter dem Namen „Hacienda de Fuenlonguilla“ bekannt und liegt an der Landstraße SE-457, circa 500 m von der Ortschaft entfernt. Es wurde 1858 erbaut und war für land- und viehwirtschaftliche Aktivitäten bestimmt. Die gesamten Einrichtungen, einschließlich der Ölmühle sind perfekt erhalten geblieben. 

Die Cartuja von Cazalla, die der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, liegt an einem idyllischen Ort mit einer langen Geschichte. Sie ist von Wäldern und einer unerschöpflichen Wasserquelle umgeben und bietet außergewöhnliche Ausblicke. Es gibt keltische, phönizische, römische, muslimische und christliche Überreste.

Bekannt sind diese Mühlen unter dem Namen Mühlen von Aceña, wobei sie in Dokumenten aus dem 18. Jh. auch als Wassermühlen und Walkmühlen von Saldaña erwähnt werden. Sie stammen aus der arabischen Zeit und befinden sich mitten im Flussbett des Guadalquivir auf der Strecke zwischen Córdoba und Sevilla.