Castillo de Alcalá de Guadaíra

Sevilla verzaubert

Die Sierra de Montellano, auch Sierra de San Pablo genannt, in deren Ausläufern sich das Dorfzentrum befindet, ist eine Kalksteinformation, die 600 m hoch werden kann und eine für eine Gemeinde, deren Gebiet hauptsächlich von Ackerbau und Olivenhainen eingenommen wird, sehr interessante natürliche Vegetation bewahrt.

Die im Gemeindegebiet von Guadalcanal liegende Sierra de la Jayona gehört zum Naturpark Sierra Norte. Sie besteht aus Schiefer und Kalkstein aus dem Kambrium, der während der herzynischen Gebirgsbildung gefaltet wurde. Das Gebirge erstreckt sich in nordwest-südöstlicher Richtung wie die benachbarte Sierra del Viento.

Die Sierra del Pimpollar und die Sierra Padrona sind zwei hintereinander liegende Granitformationen. Sie verlaufen in nordwest-südöstlicher Richtung, wie die gesamte Sierra Norte. Ihre Höhenlagen gehören zu den größten im Naturpark, sie liegen bei etwa 900 m.

Die im Westen der Gemeinde Guadalcanal verlaufende Sierra del Viento besitzt den höchsten Gipfel im Naturpark Sierra Norte von Sevilla. Es handelt sich um den 960 Meter hohen La Capitana, von dessen Aussichtspunkt sich ein spektakulärer Blick auf den nördlichen Teil des Naturparks bietet.

Die Sierra del Agua erstreckt sich im Norden des Naturparks Sierra Norte und besitzt neben der Sierra del Viento die größten Höhenlagen der Sierra Norte. Das Profil der Sierra del Agua zeigt sich ebenfalls sehr zerklüftet mit steilen Hängen, die bis zu 70% Neigung betragen können.

Das BEG Venta de Las Navas gehört zum Teileinzugsgebiet Guadalquivir del Retortillo al Huesna. Geologisch zeichnet es sich dadurch aus, dass es aus Hügeln und metamorphen Felsen besteht. Der Ort wird vor allem der landschaftlichen Kategorie Gebirgszüge niedriger Gebirge zugeordnet. 

Die Bergkette von Alanís liegt im Nordosten der Provinz Sevilla, wobei die gesamte Fläche zu 100 % zum Gemeindegebiet von Alanís gehört und an die Provinzen Córdoba und Badajoz grenzt.