Romerías

Sevilla verzaubert

Die sevillanische Kleinstadt El Real de la Jara zeigt sich stolz von ihrer besten Seite, wenn es um Architektur im Dienste der Gemeinschaft geht. Die Rede ist von nichts Geringerem als der städtischen Stierkampfarena, für die als Material unter anderem Bruchstein aus dem 19. Jahrhundert verwendet wurde. 

Sie ist die älteste Stierkampfarena der Provinz Sevilla. Um das Jahr 1400 wurde sie auf dem Exerzierplatz einer muslimischen Burg erbaut. Die archäologischen Mauerreste, Minarette und das Haupttor der ehemaligen andalusischen Burg dieser Ortschaft wurden in die Arena aufgenommen.

Die Stierkampfarena von El Castillo de las Guardas befindet sich in der Nähe von zwei der wichtigsten Viehzuchten der Provinz. Sie ist aufgrund ihres Standortes originell, denn man kann sie von der Veranda der Pfarrkirche San Juan Bautista aus sehen. 

Die Stierkampfarena wurde auf 1870 datiert. Sie wurde am 20. Juni 1878 eingeweiht und  1942 wieder aufgebaut. Die alte Stierkampfarena der Sierra Norte Sevillana ist aus Mauerwerk, Ziegeln und Holz gebaut und hat eine polygonale Form. Die Arena hat einen Durchmesser von ca. 40 Metern und verfügt über 4 Ställe, 1 Stall, 1 Hof für Kampfstiere, eine Krankenstation und eine Kapelle.

Die Stierkampfarena von Utrera wurde am 8. September 2010 eingeweiht und ersetzte den alten Platz, der als El Arrecife bekannt war.

Zweihundertjährige runde Stierkampfarena mit der angemessenen Größe für wilde Stiere. Sie wurde aus Erde, Holz, Kalk und Schiefer gebaut und liegt im Norden der Stadt, an einem der schönsten Boulevards der Sierra Norte von Sevilla. Sie hat einen ersten Stock und die Logen. Sie verfügt über 4 Stierzwinger, Pförtnerloge, Kartenverkaufsstelle und Krankenzimmer.

Die heutige Stierkampfarena von La Algaba wurde 1991 eingeweiht und 1996 mit einem Stierkampf-Festival wiedereröffnet. Dort traten Curro Romero, José Luis Parada, José Antonio Campuzano, Pepe Luis Vázquez und der noch junge Stierkämpfer José Manuel Rodríguez auf. Jahre später, am Ende der Saison 2000, nahm Curro Romero auf diesem Platz seinen Abschied vom Stierkampf.