La provincia de Sevilla

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Paradas

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Paradas, ein Zwischenstopp in der Campiña

Wie der Name schon sagt, entdecken Sie in diesem schönen Dorf auf dem Lande eine Enklave, die seit der Antike ein Halt für Reisende war. Aufgrund seiner privilegierten Lage, zwischen den Becken der Flüsse Corbones und Guadaíra, war es bereits von den Römern bewohnt, wenngleich es als Ortschaft im fünfzehnten Jahrhundert gegründet wurde.

Auf Ihrem Rundgang durch Paradas erfreuen Sie sich der typischen Ruhe dieser sevillanischen Gegend. Eine Ortschaft, die den Reisenden willkommen heißt und ihm immer das Beste bietet, die Menschen, seine Gastronomie und seine Feste. Die Feria de Mayo gilt als eines der ältesten Feste in der Provinz, wie auch die Flamenco-Tradition. Jedes Jahr wird ein Festival dem Flamencosänger Miguel Vargas gewidmet, der aus einem Nachbardorf stammte, jedoch Paradas als seinen Wohnort wählte. Flamenco wird auch intensiv während einer Kulturwoche erlebt, die seit mehr als 25 Jahren stattfindet.

Aber diese Ortschaft bietet Ihnen auch ein interessantes historisches Erbe. Hier finden Sie eines der Juwelen der spanischen Renaissance, das Gemälde der Magdalena Penitente von El Greco. Und das heutige Rathaus, entworfen von Aníbal González, dem Architekten der Plaza de España in Sevilla. 

Möchten Sie mehr wissen? Dann kommen Sie und erleben Sie Paradas.


Anreise

Um von Sevilla aus mit dem Auto zu fahren, müssen Sie die Autobahn A 92 bis zur Ausfahrt 46 nehmen. Dann folgen Sie der SE-5201 und in wenigen Minuten sind Sie an Ihrem Ziel angekommen. 

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Marchena, etwa 13 Minuten von Paradas entfernt. Von dort aus können Sie ein Taxi oder den Bus nehmen, der die Strecke Sevilla-Marchena fährt und in diesem Ort hält. Diese Linie fährt vom Busbahnhof Prado de San Sebastián in der andalusischen Hauptstadt ab. 


Fortbewegung

Genießen Sie einen Bummel durch diese charmante Ortschaft der Campiña. In der Umgebung können Sie auch wandern oder Rad fahren. 


Gründe für einen Besuch

  • Besuchen Sie das Museum der Kirche San Eutropio und bewundern Sie das Gemälde der Magdalena Penitente von El Greco. Ein Juwel der Renaissance. 
  • Bestaunen Sie die Schönheit des andalusischen Palastes Carmen de los Arrayanes. Er ist inspiriert von der Alhambra in Granada. 
  • Probieren Sie die exquisite Gastronomie von Paradas, mit typischen Gerichten wie Ajo Molinero, Tomatensuppe und Sommerreis mit Tomaten. 
  • Erleben Sie die Feria de Mayo in dieser Ortschaft, eine der ältesten in der Provinz Sevilla. 
  • Wenn Sie gern naschen, werden Sie die albarditas und die roscos de San Blas lieben, traditionelle Süßigkeiten dieses Dorfes.
  • Mögen Sie Flamenco? Hier sind zwei Veranstaltungen, die Sie nicht verpassen sollten. Im April findet die Flamenco-Kulturwoche statt, eine Tradition, die auf mehr als 25 Jahre zurückblickt. Und im Juni das Memorial Miguel Vargas, das seit 20 Jahren besteht. 


Sehenswürdigkeiten 

Beginnen Sie Ihren Besuch in der Calle Larga, der Hauptstraße von Paradas. Schauen Ssie sich das Rathaus an und schlendern Sie durch seine Gärten. Sie werden begeistert sein von der wunderschönen Architektur, ein Werk von Aníbal González, dem Autor der berühmten Plaza de España in Sevilla. Im Inneren ist die Kuppel des früheren Gebäudes, das sich hier befand, die Wallfahrtskapelle San Juan de Letrán, erhalten. 

Nur eine Minute entfernt, in der Calle Padre Barea, steht die Kirche San Eutropio, benannt nach dem Schutzpatron dieser Stadt. Dieses Barockgotteshaus beherbergt wunderschöne Darstellungen, wie die Virgen de los Remedios des Bildhauers Antonio Castillo Lastrucci. In der alten Sakristei befindet sich das Museum San Eutropio, wo neben wertvollen Gegenständen auch das Gemälde der Magadalena Penitente, ein Werk von El Greco, zu sehen ist. 

Kehren Sie wieder in die Calle Larga zurück und besuchen Sie ein Gebäude mit einer besonderen Geschichte. Heutzutage ist es die Casa de la Cultura, besser bekannt als Casa Escalera. Dieser Ort ist Teil der Geschichte der Stadt, viele Einwohner sind hier zur Schule gegangen, da es während des Franco-Regimes eine Schule war. 

In der gleichen Straße steht auch der andalusische Palast Carmen de los Arrayanes. Obwohl er in Privatbesitz ist, können Sie ihn besichtigen. Sie werden von der Architektur beeindruckt sein, die von der Alhambra in Granada inspiriert ist. 

Die Wallfahrtskapelle San Albino ist ebenfalls ein kurioses Gebäude, da sie ursprünglich für Gottesdienste genutzt wurde, heute aber als ein Ort für Kultur und Freizeitgestaltung dient. Sie finden sie in der Straße, die den gleichen Namen wie der Heilige trägt. 

Machen Sie nun einen Spaziergang durch die Gärten Gregorio Marañón, hier finden Sie das Denkmal für Miguel Vargas, den Flamenco-Sänger, der in Paradas lebte und starb. Sie können ihm auch in seinem Mausoleum auf dem örtlichen Friedhof die Ehre erweisen. 

Zum Abschluss unternehmen Sie eine Wanderung durch die Umgebung des Ortes. Sicherlich werden Sie auf die beiden Quellen stoßen, die die Dorfbewohner jahrhundertelang mit Wasser versorgten, El Cañuelo und Birrete. 


Orte, die man besuchen sollte

  1. Pfarrkirche St. Eutropio
  2. Museum der Pfarrei San Eutropio 
  3. Der andalusische Palast "Carmen de los Arrayanes" (privat, kann freitags besichtigt werden)
  4. Rathaus (von dem Architekten Aníbal González)
  5. Wallfahrtskapelle San Albino
  6. Casa Escalera, Sitz der Casa de la Cultura, genannt La Comarcal.
  7. Gärten Gregorio Marañón 
  8. Die Quellen El Cañuelo und Birrete (Richtung Marchena)


Umgebung

Paradas ist 55 Kilometer von Sevilla entfernt und befindet sich in der Region La Campiña. Sein Gemeindegebiet bildet eine Ebene zwischen den Becken der Flüsse Corbones und Guadaíra. 

 

Region
La Campiña
Fläche
109.40 Km²
Höhe
120.00 m
Einwohnerzahl
6.924

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