La provincia de Sevilla

Unsere Provinz

Leben und Landschaft in einer vielfältigen und sehenswerten Provinz

Albaida del Aljarafe

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Albaida, „die Weiße“ von Aljarafe 

Albaida del Aljarafe ist der perfekte Ort, wenn Sie für ein paar Tage einfach nur die Ruhe genießen wollen. Dieses Dorf aus der Zeit der Turdetaner wird mit seinen Leuten, der Gastronomie und dem Frieden, den man in den Straßen atmet, alle ihre Sinne erobern. Besonders hervorzuheben sind die mittelhohen weißen Häuser, die Olivenhaine und die Industrie mit ihrer Spezialisierung auf Speiseoliven. 

Zur typischen Gastronomie gehören die hausgemachten Schmorgerichte, die Sie in den Bars und Tavernen probieren können. Dabei sollten Sie auf jeden Fall den Cocido en Colorao probieren, das ist eine echte Spezialität. Und lassen Sie sich dazu einen guten Mosto servieren, das ist das traditionelle Getränk in diesem Ort. 

Da Albaida nicht weit von der Provinzhauptstadt entfernt ist, wählen viele diese Ortschaft als Haupt- oder Nebenwohnsitz, um so die Lebensqualität genießen zu können, die einem in diesem Ort im Landkreis Aljarafe geboten wird, den die Mauren „die Weiße“ nannten.


Anfahrt

Wenn Sie mit dem Auto über die Landstraße nach Albaida del Aljarafe fahren wollen, nehmen Sie zunächst am besten die A-49 (Sevilla-Huelva) und fahren dann an der Ausfahrt 11 in Richtung Umbrete. Wenn Sie durch Loreto hindurchgefahren sind, müssen Sie auf den Landstraßen A-8076 und A-8075 weiterfahren, bis Sie an Olivares vorbei sind. Am Ende fahren Sie dann weiter auf der Landstraße SE-522, bis Sie Ihr Ziel erreichen.


Mobilität

Da es sich um einen kleinen Ort handelt, kann man ihn ganz bequem und entspannt zu Fuß erkunden. Sie können aber auch Ihr Fahrrad mitnehmen oder in der Natur der Umgebung wandern gehen und dabei die frische Landluft genießen. 


Gründe für einen Besuch

  • Sie müssen auf jeden Fall in einer der Bars oder Tavernen den Mosto probieren. 
  • Sicher werden Sie im September auch gern an dem Volksfest Festividad de la Santa Vera Cruz teilnehmen. Dieses Fest wird im Volksmund auch „La Gorda“ (zu Deutsch: die Dicke) genannt, da man zu diesem Fest unzählige Feuerwerke organisiert. 
  • Erleben Sie die Karwoche in Albaida, bei der jeweils am Karfreitag die beiden Prozessionen stattfinden, die von den zwei Bruderschaften des Ortes organisiert werden: am Vormittag die Prozession der Hermandad de la Vera-Cruz und am Nachmittag die der Hermandad del Cristo de los Afligidos. 
  • Verbringen Sie einen Tag in der Natur und nutzen Sie die Tische und Bänke am Merendero de la Fuente Archena für ein Picknick. 
  • Bestaunen Sie den Sonnenuntergang am Aussichtspunkt La Barranca.
  • Entdecken Sie die Reste der römischen Öfen, die in Andalusien einmalig sind und zu einer ehemaligen Ziegelfabrik gehören. 


Sehenswertes

Wählen Sie als Ausgangspunkt die Plaza de España. Dort finden Sie das Rathaus und die Kirche de la Asunción. Dieser Tempel im Barockstil und neoklassizistischen Stil beherbergt eine Christusfigur, die von den Einheimischen besonders verehrt wird: der Cristo de los Afligidos.

Daneben befindet sich das Oratorium der Hermandad de la Soledad, wo die Gegenstände aufbewahrt werden, die zu dieser Figur gehören und die Kleidungsstücke, die von den Schwestern der Bruderschaft selbst bestickt wurden. Andere Heiligenfiguren, die von den Einheimischen ebenfalls sehr verehrt werden, befinden sich in der Kapelle de la Vera-Cruz, die sich gegenüber vom Rathaus befindet.

Ganz in der Nähe finden Sie dann das älteste Haus der Ortschaft, la Cilla, in dem vor Jahren der Priester wohnte. Es wurde aber auch genutzt, um das Getreide zu lagern, dass die Ortsbewohner als Zehnt an das Domkapitel von Sevilla zahlen mussten. 

Aber ein wirklich geschichtsträchtiges Gebäude ist auch der Turm von Don Fadrique. Im Volksmund wird er „Torre Mocha“ (zu Deutsch: amputierter Turm) genannt und er wurde genutzt, um vor möglichen Gefahren für die arabische Stadt: Solucar Al-bayda, „Die Weiße“ zu warnen. 

Zum Abschluss Ihres Besuchs empfehlen wir Ihnen, die traumhafte Landschaft der Umgebung zu bestaunen, indem Sie sich zu dem natürlichen Balkon von La Barranca begeben. Spazieren Sie durch die Region und entdecken Sie die römischen Reste wie die Öfen der alten Ziegelfabrik oder den Brunnen „El Pilar“. Wenn Sie dann noch Kraft haben, sind Sie nur noch wenige Meter von dem Grünen Korridor des Guadiamar entfernt, der wirklich traumhaft schön ist. 


Sehenswürdigkeiten

  1. Kirche Nuestra Señora de la Asunción
  2. Das Haus des Priesters, das älteste Gebäude der Ortschaft
  3. Kapelle de la Vera Cruz
  4. Turm von Don Fadrique, der auch „Torre Mocha“ (amputierter Turm) genannt wird
  5. Oratorium der Bruderschaft Hermandad de la Soledad
  6. La Barranca, die Öfen und der Brunnen „El Pilar“


Umgebung

Die heutige Ortschaft Albaida liegt 18 Kilometer von Sevilla entfernt in dem touristischen Landkreis Aljarafe. Ganz in der Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet, das der Grüne Korridor des Guadiamar genannt wird. Diese Naturlandschaft hat einen großen Einfluss auf das Gebiet um Albaida und hat zur Entstehung zahlreicher Wanderrouten und Wege geführt.

Region
Aljarafe
Fläche
10.93 Km²
Höhe
163.00 m
Einwohnerzahl
3.193
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