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Historisches Erbe und völkische Traditionen auf den Routen zu den Burgen der Provinz Sevilla

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Seit der arabischen Epoche war die Verteidigung des Al-Andalus ein vorrangiges Ziel, weshalb an strategischen Orten Burgfestungen gebaut wurden. Die meisten von ihnen sind über sechs Jahrhunderte alt und wurden im Mittelalter von der arabischen Bevölkerung errichtet, um sich vor den Christen zu verteidigen, die um die Rückeroberung des Gebiets kämpften. Diese Festungen oder Burgen waren Zeitzeugen dieser spannenden Epoche und bestehen bis in die heutige Zeit. 

Die verschiedenen Routen zu den Burgen der Provinz Sevilla eröffnen dem Besucher das wertvolle historische und kulturelle Erbe dieser architektonischen Schmuckstücke. Sie sind in zahlreichen Gemeinden der Provinz zu finden und waren vor vielen Jahrhunderten Orte, an denen Kulturen aufeinandertrafen, gehandelt und Wissen übertragen wurde und die Bevölkerung vor Angriffen geschützt wurde. Diese Burgfestungen aus der arabischen Epoche wurden in einigen Fällen nach der Rückeroberung durch die Christen saniert oder wieder aufgebaut.

So führt uns die Route zu den Verteidigungspunkten der „Banda Gallega“, dem Grenzstreifen im Norden der Provinz, um mögliche Angriffe seitens des Königreichs von Portugal zu kontrollieren und zu der „Banda Morisca“, der Grenze zum Nasridenreich von Granada im Süden der Provinz. 

Damit Besucher alle Bauwerke dieser zwei ehemaligen Grenzstreifen in der Provinz kennenlernen können, werden vier verschiedene Routen vorgeschlagen, die an geografisch nahgelegenen Burgen der „Banda Gallega“ und der „Banda Morisca“ entlangführen. 

Genießen Sie diesen Ausflug der anderen Art und entdecken Sie das interessante historische und architektonische Erbe, sowie die Traditionen und den eigentümlichen Charakter der Gemeinden unserer Provinz.


ROUTE: Erste Route des Grenzstreifens „Banda Morisca“ 


Alcázar des Königs Peter I

Dieser Königspalast ist gegenwärtig das Parador-Hotel von Carmona. Es handelt sich um ein Bauwerk aus arabischer Epoche, das bis zur christlichen Rückeroberung die Residenz des Taifa-Königs von Carmona war. Peter I. von Kastilien und León ließ den Palast im 13. Jahrhundert mehrere Male restaurieren, sodass er eine seiner bevorzugten Residenzen wurde, die auch von den Katholischen Königen genutzt wurde, welche die Verschönerung der königlichen Gemächer in Auftrag gaben.

Die Gemächer des Königshauses sind heute die exklusiven Zimmer und der Waffenhof der Parkplatz des Parador-Hotels. Der Palast wurde 1931 als Nationales Baudenkmal katalogisiert.


Castillo de la Monclova 

Diese Burg liegt in der Gemeinde Fuentes de Andalucía. Die ältesten Elemente dieser Burg unbekannten Ursprungs sind die Festungsmauer und der Wehrturm, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. Die Burg hat einen rechteckigen Grundriss und mehrere Türme. 

Das Bauwerk war Objekt zahlreicher Umgestaltungen, in deren Rahmen es an die modernen Zeiten angepasst wurde. Heute ist es eines der wichtigsten Baudenkmäler der Gemeinde. Diese schöne Burg wurde als Stätte von kulturellem Interesse katalogisiert.

Sie befindet sich in Privatbesitz und wird als Veranstaltungsort für kulturelle Events, Hochzeiten und andere Feste genutzt. Es empfiehlt sich, diese Burg im Rahmen des Musikfestivals kennenzulernen, das hier jährlich veranstaltet wird und an dem namenhafte Künstler teilnehmen. 


Castillo del Hierro 

Diese Burg befindet sich im südwestlichen Teil der historischen Baugruppe von Fuentes de Andalucía. Es handelt sich um eine Burg arabischen Ursprungs, die wahrscheinlich aus der Zeit der Almohaden oder sogar davor stammt und in zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert Residenz der Lehnsherren von Fuentes de Andalucía war. Die Burg nahm einen strategischen Ort ein, von dem aus man die damaligen Handelswege kontrollieren konnte. Die Struktur der Burg ist fast vollkommen erhalten geblieben, obwohl ihre originale Erscheinung unter den Gebäuden versteckt ist, die im Laufe der Zeit anliegend gebaut wurden. 


Castillo de la Monclova 

Diese Burg lag auf dem Gipfel des Bergs La Mota, der höchstgelegene Punkt in Marchena. Ganz in der Nähe befand sich der herzogliche Platz und ehemalige Waffenhof. Auf dem Vorplatz Esplanada de albero liegen die herzogliche Kapelle San Juan de la Mota und das von den Herzögen von Arcos gegründete Kloster Purísima Concepción. 

Almohadisches Bauensemble (10.-12. Jhdt.) mit eigener Moschee und Verteidigungsanlage. Es konservieren sich Reste der arabischen Fundamente am Unterbau des Turms Santa María, zwei Wasserspeicher und der Garten des Parks, der über Kanäle mit den Bädern verbunden ist. Von der Burg ist das Hauptportal aus dem Jahr 1492 erhalten geblieben, das heutzutage das Eingangstor des Alcázar in Sevilla ist. 


Stadtmauer von Marchena

Die Stadtmauer umfasst den Stadtkern von Marchena. Die Mauer hatte früher eine Länge von 2.400 Metern. Gegenwärtig sind drei Tore dieser Mauer erhalten geblieben: Puerta de Morón, Puerta de Sevilla und Puerta del Tiro de Santa María. An der Puerta de Morón befindet sich das Tourismusbüro der Stadt; die Puerta de Sevilla stammt aus dem 12. Jahrhundert und war das wahrscheinlich bestverteidigte Tor, das auch Arco de la Rosa genannt wird und Puerta del Tiro de Santa María führte in die Festungsanlage, auf der später die Herzöge von Osuna ihren Palast errichteten.


Castillo de Estepa

Die Burg von Estepa wird auch Torre de Palacio genannt und befindet sich an der Westseite des Hügels San Cristóbal, von wo es die gesamte Ortschaft von Estepa überblickt. Die Burg hat Ähnlichkeiten mit denen von Alcalá de Guadaíra und Utrera, sie alle haben einen dreieckigen Grundriss und einen Albarranaturm. Dem Inventar des Europäischen Kulturellen Erbes zufolge existierten in Estepa zwei Festungen. Dier erste war eine römisch-arabische Verteidigungsanlage und die zweite die Burg, die im 14. Jahrhundert unter arabischer Herrschaft entstand. Von der Burg von Estepa sind der Wehrturm und Reste der Stadtmauer erhalten geblieben. 

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