Carnaval

Sevilla verzaubert

Das Besucherzentrum über die neuen Völker von Cañada Rosal, das sich auf der kommunalen Finca «La Suerte» befindet, ist ein wichtiger Bezugspunkt, um etwas ein einzigartiges historisches Phänomen zu erfahren, das es im XVIII. Jahrhundert mitteleuropäischen Siedlern - von denen die meisten Deutsche waren- ermöglichte, ödes Land im Herzen von Andalusien in Dörfer verwandelten.

Dieser ehemalige Palast im neoklassizistischen Stil wird auf die zweite Hälfte des 18. Jh. datiert. Er gehörte der Familie Sargeant, wobei das erste Mitglied dieser Familie aus Sevilla Felipe Sargeant war, dessen Sohn Felipe Sargeant y Salcedo (1744-1788) den Titel I. Markgraf von Monteflorido trug, welcher ihm 1770 von Karl III. verliehen wurde.

Die Kirche wurde im März des Jahres 1769 eingeweiht und war das erste Bauwerk der Kolonie. Aufgrund der Tercianas-Epidemie wurde die Kirche als Krankenhaus für Männer mit der Bezeichnung „Juan Bautista Alvitt“ in Betrieb genommen.

Das heutige Rathausgebäude war ursprünglich eine Schule des Jesuitenordens, zu der auch die Kirche "El Salvador" gehörte. Der Bau des Klosters wurde 1621 abgeschlossen.

Während der Herrschaft von Karl III. wurde in dieser Stadt der Besitz der Jesuiten enteignet, und das Gebäude wurde zu einem Gasthaus.

Die Brücke Karl III befindet sich an dem Abschnitt des Flusses Guadaíra, der am nächsten an der Altstadt liegt, und wo schon seit dem Mittelalter mehrere Wege zusammentreffen. 

Sie ist im Volksmund auch als „Römische Brücke“ bekannt, da sie (nach dem 15. Jh.) an einer Stelle erbaut wurde, wo zuvor mit Sicherheit ein römischer Bau stand, aber heute erkennt man diesen Bau nicht mehr. 

Ursprünglich handelte es sich bei diesem Gutshof um ein vom ursprünglichen Ortskern von El Saucejo abgelegenes landwirtschaftliches Gebäude. Ab dem 17. Jahrhundert wurde das Landgut von der Gesellschaft Jesu betrieben und nach der Vertreibung des Ordens durch Karl III. ging es in Privatbesitz über.