Écija Palacio Peñaflor

Sevilla verzaubert

Im nördlichen Teil des historischen Zentrums von Sevilla, zwischen dem Fluss und der alten Lagune von La Feria, befand sich das ehemalige Kloster der Klarissinnen.

Seit seiner Einweihung im Jahr 1724 wird das Kloster von den Kapuzinerinnen verwaltet. Seine Kirche ist barock. Ihr Inneres, das ein lateinisches Kreuz bildet, ist sehr reich verziert, was charakteristisch für den Barock der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts ist und einen Kontrast zu der Nüchternheit der Nonnen bildet.

Das Kloster San Isidoro del Campo wurde im Jahr 1301 von Alonso Pérez de Guzmán und María Alonso Coronel an einem Ort in Nähe der Ruinen von Italica gegründet, an dem nach dem Volksglauben San Isidoro von Sevilla bestattet wurde.

Die Kirche La Merced wurde 1650 an ihrem heutigen Standort erbaut und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts tiefgreifend umgestaltet. Die Ordensbrüder kamen 1609 nach Osuna und ließen sich zunächst in der Einsiedelei Santa Ana am Rande der Stadt nieder. Nach zwei erfolglosen Versuchen gelang es ihnen im Jahr 1637, ihr neues Kloster an seinem heutigen Standort zu errichten.

Die Kapelle Virgen de Belén befindet sich in dem Ort Navas de la Concepción in der Provinz Sevilla. Sie liegt neben einer Mühle und ist der Heiligen Jungfrau von Bethlehem (Virgen de Belén) geweiht. Sie war Ziel der Wallfahrt, die hier seit Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren dieser Jungfrau veranstaltet wird.

Das Heiligtum Unsere Liebe Frau von Loreto ist einer der bemerkenswertesten Orte des kirchlichen Tourismus Andalusiens.

Das zum Kulturgut erklärte Kloster-Landgut umfasst Ölmühle, Gutshaus, Wehrturm und Kapelle. Es verfügt über Räume für das Mahlen von Oliven und die Ölgewinnung sowie eine Weinpresse für die Weinerzeugung. Neben einer Scheune, sind Ställen und Stallungen vorhanden. 

Im Innern des Klosters sind wunderbare Kunstwerke und bedeutende Archive erhalten.

Das Kloster Santa María la Real in Sevilla wurde am 13. Dezember, dem Fest zu Ehren der Santa Lucía, im Jahr 1409 gegründet. Der ursprüngliche Sitz des Klosters befand sich in der Calle San Vicente. 1511 vereinten sich dort die Nonnen aus dem sevillanischen Kloster Nuestra Señora del Valle.