Santiponce Itálica

Das Kulturerbe

Ein riesiges Vermächtnis, das es zu entdecken gilt

Dolmen von Matarrubilla

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Diese archäologische Fundstätte von Valencina liegt im höchsten Teil des sevillanischen Gemeindebezirks Aljarafe und überschneidet die Grenze zur benachbarten Gemeinde Castilleja de Guzmán. Mit einer Ausdehnung von über 400 Hektar war es eine der größten Siedlungen um 2000 v.Chr. Aufgrund der zahlreichen und umfangreichen Megalithbauten lässt sich vermuten, dass Valencina in der damaligen Zeit ein bedeutendes soziales, wirtschaftliches und rituelles Zentrum war.

Im seit dem 19. Jahrhundert wiederentdeckten und erforschten Gebiet wurden zahlreiche archäologische Ausgrabungen vorgenommen, die Bauten einer vorzeitlichen Siedlung zutage legten, wie Grundrisse von Hütten, Speichern oder Gräben, aber auch monumentale Grabstätten, die diese 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung entstandene Siedlung zu einer der wichtigsten megalithischen Stätten auf der iberischen Halbinsel machen.

Besonders interessant ist die Bauweise einiger Grabstätten, wie die Hügelgräber, die Strukturen von mehreren dutzenden Metern umfassen. Dies ist auch der Fall der Dolmen von La Pastora und von Matarrubilla, die von zahlreichen unterschiedlichen architektonischen Strukturen umgeben sind und eine einzigartige Grablandschaft bilden.

Der Dolmen von Matarrubilla liegt südlich von Valencina und hat einen langen Gang, der in eine runde Kammer führt, in der sich ein großer Steinblock befindet, der vermutlich als Altar oder Opfertisch diente. Dies lässt darauf schließen, dass der Dolmen ebenso wie der Dolmen La Pastora eine besondere zeremonielle Funktion erfüllte, da der Steinblock aufgrund seiner Größe vor dem Bau der Wände oder der Überdachung an dem Ort platziert werden musste und somit ein zentrales Element des Bauwerks ist.

Öffnungszeiten

Das ganze Jahr über dienstags bis sonntags von 9:00 - 14:00 unter Voranmeldung

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