San Nicolás del Puerto Puente de Piedra

Sevilla enamora

Im Jahr 1731 sang eine Gruppe von Jungen in den Straßen den Rosenkranz „mehr aus kindlichem Spaß als aus Andacht...“. Zu ihnen gesellten sich weitere Menschen, bis sie die Bruderschaft der Serviten konstituierten, deren architektonische Frucht die Iglesia de Nuestra Señora de los Dolores (Kirche Unserer Schmerzensreichen Mutter) ist.

Das Kloster La Concepción de Carmelitas Calzadas (Konzeption der Unbeschuhten Karmelitern) wurde 1577 von Don Francisco Álvarez de Bohórquez und seiner Ehefrau Doña Catalina de Coria gegründet. Die erste Profession fand im folgenden Jahr statt und das Kloster wurde 1580 eingeweiht.

Wie andere sevillanische Pfarrkirchen auch, geht ihr Ursprung auf die Rückeroberung der Stadt zurück. Sie befindet sich an der gleichen Stelle, an der einst ein römischer Tempel stand, über dem eine westgotische Kirche und später eine Moschee errichtet wurde. Sie entspricht dem gotisch-mudéjaren Stil, obwohl sie im Laufe des XVII. und XVIII. Jahrhunderts verändert wurde.

Diese einschiffige Kapelle im Mudejarstil wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Ihr Innenraum ist ein schönes Beispiel für den weit verbreiteten Mudejarstil mit einer charakteristischen Holzvertäfelung. Hier wird die Heiligenfigur von Didakus (San Diego) aufbewahrt, die im 20. Jahrhundert vom Bildhauer Antonio Castillo Lastrucci angefertigt wurde. Die Frontfassade stammt aus dem frühen 16.

Sie befindet sich im Oberstadtviertel, ihr Bau und ihre Einweihung gehen auf das Jahr 1969 zurück. An der Vorderseite der Fassade befindet sich ein Eingangsportal mit einem dreifachen Säulengang mit Rundbögen. Über dem mittleren Bogen ist eine Keramikplatte mit dem Bild des Schutzpatrons, des Heiligen Josef, zu sehen, der das Kind in seinen Armen hält.

Diese Kirche gehörte zu einem Franziskanerkloster. Erbaut wurde sie in der ersten Hälfte des XVII. Jahrhunderts, wobei sie in späteren Zeiten mehrfach saniert wurde, weshalb sie heutzutage ganz anders aussieht.

Monumentalanlage mit drei durch Säulen getrennten Schiffen und einer quadratischen Hauptkapelle. Die Gestaltung ist dem Architekten Diego Antonio Díaz zu verdanken, der das Gebäude in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtete.