Osuna Colegiata

Sevilla – schön und vielfältig

Das Naturschutzgebiet Complejo Endorreico de Lebrija-Las Cabezas bildet gemeinsam mit dem Naturschutzgebiet von Espera die letzten Überreste des großen Lagunensystems, das sich einst über den gesamten Landstrich zwischen Sevilla und Cádiz erstreckte.

Dieser Park ist einer der bemerkenswertesten Naturräume Europas; ein wichtiges Gebiet, in dem zahlreiche Vogelarten überwintern, eine Rast einlegen, oder sich fortpflanzen. Es ist eine der letzten Zufluchtsstätten für vom Aussterben bedrohte Arten, wie den Spanischen Kaiseradler oder den Pardelluchs.

Der Stausee von Malpasillo befindet sich vom geologischen Gesichtspunkt aus im subbetischen Teil der betischen Kordillere.


Das Naturgebiet von Cordobilla liegt am Genil und ist 1.460 Hektar groß. Man erreicht es über die Autobahn, die Badolatosa mit Puente Genil verbindet. Es liegt inmitten von Feldern in einer Gegend, wo vor allem Oliven, Getreide und bewässerte Nutzpflanzen angebaut werden.

Der Brazo del Este (östlicher Flussarm) war einer der ehemaligen Flussläufe, in den sich der Guadalquivir in seinem Unterlauf teilte. Als er auf die Ebene des Marschlands traf, teilte sich der Guadalquivir in mehrere Arme verschiedener Ausmaße. Die drei größten bildeten gemeinsam den Brazo del Este: der aktuell erhaltene Enmedio, der de la Torre und der Nordwestliche.