Santiponce Itálica

Das Kulturerbe

Ein riesiges Vermächtnis, das es zu entdecken gilt

Pfarrkirche Santa María de las Nieves

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Dieser Tempel wurde auf Kosten des Kardinals Delgado y Venegas errichtet, und zwar baute man diese Kirche auf die vorherige Kirche, die bereits seit 1583 vorhanden war. Fertiggestellt wurde sie 1777. Es handelt sich um eine Kirche mit drei überwölbten Schiffen. An den Altaraufsätzen und in den Kapellen findet man Figuren und Gemälde aus dem 17., 18. und 19. Jh. mit einem hohen künstlerischen Wert. Einige stammen von berühmten Bildschnitzern aus Sevilla wie Juan de Mesa und Montes de Oca. Von Letzterem stammt auch die Figur der Schmerzensmadonna (María Santísima de los Dolores), die eine Heiligenfigur der Bruderschaft Hermandad de la Vera Cruz ist. 

Am Fuße der Kirche erhebt sich ein Turm mit zwei getrennten Abschnitten mit viereckiger Grundfläche und einer pyramidenförmigen Spitze. Vor dem Turm wurde ein Gebäudeteil errichtet, der eine geringere Höhe aufweist und der im Innenraum dem Chor entspricht. Der Hochaltar stammt aus dem 17. Jh. und verfügt über ein Relief, das Jakobus den Älteren zeigt.

In der Kirche befindet sich eine Orgel, die besonders erwähnenswert ist, denn es handelt sich um ein sehr großes und klangvolles Barockinstrument, das eins der wenigen ist, die aus dieser Zeit in der Region noch erhalten sind. Die Orgel ist in einem perfekten Zustand. Hervorzuheben sind auch die Schenkungen des Erzbischofs von Sevilla, der aus diesem Ort stammt, mit denen er einen Beitrag zur Ausstattung des Tempels leisten wollte. Besonders erwähnenswert sind der große silberne Deckenleuchter, der im Mittelschiff bewundert werden kann, und der goldene Kelch. Bei beiden Objekten handelt es sich um Schenkungen von dieser angesehenen Persönlichkeit.

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