Écija Palacio Peñaflor

Sevilla verzaubert

Das Gutshaus Hacienda de Montefuerte liegt in der Calle Navarro Caro und ist heute der Sitz der Stadtbibliothek „José Mª Delgado Buiza“. Es wurde im 17. Jahrhundert mit der Form eines typischen sevillanischen Olivenölbetriebs gebaut. Der Reithof war der Kern, um den sich das Anwesen erstreckte und der Aussichtsturm diente als Gegengewicht zum Schiff, in dem sich die Ölmühle befand.

Die Sierra de Montellano, auch Sierra de San Pablo genannt, in deren Ausläufern sich das Dorfzentrum befindet, ist eine Kalksteinformation, die 600 m hoch werden kann und eine für eine Gemeinde, deren Gebiet hauptsächlich von Ackerbau und Olivenhainen eingenommen wird, sehr interessante natürliche Vegetation bewahrt.

Die Beobachtungsstelle liegt in dem Naturschutzgebiet direkt gegenüber der Lagune der Regierung. 

Der Aussichtspunkt soll Besuchern dazu dienen, die Flora und Fauna der Lagune und ihre Umgebung zu beobachten, sowie den Ausblick auf die umliegende Landschaft zu genießen.

Das Dorf Gerena liegt auf einem Granitmassiv, einer Intrusionsmasse, die auch in den sich nördlich des Stadtgebiets erstreckenden Gebieten auftritt und zur großen Plutonitgesteinsmasse von Castilblanco de los Arroyos gehört.

La Barranca wird in Albaida del Aljarafe eine Gegend genannt, in der durch die Oberflächenerosion des lehmhaltigen Bodens und durch das abfließende Wasser zahlreiche Gräben entstanden sind.

Die Anhöhe Loma del Aire befindet sich in einer privilegierten Lage an der Nordostgrenze des Naturparks Sierra Norte. Von ihrem Gipfel in einer Höhe von 740 m kann man eine Panoramasicht auf die typische Landschaft der Sierra Morena Sevillana genießen mit ihren Hügeln und mittelhohen Berggipfeln, zwischen denen Täler und Flüsse verlaufen, und die an manchen Stellen Engen bilden.

Ein weiterer gut erhaltener Aussichtspunkt ist der Mirador Benamejí, der nach dem Marquis benannt ist, der ihn im XVIII. Jahrhundert bauen ließ.