La provincia de Sevilla

Unsere Provinz

Leben und Landschaft in einer vielfältigen und sehenswerten Provinz

Pedrera

195
4

Pedrera, ein Dorf inmitten von Steinbrüchen

Lernen Sie die Geschichte dieses Dorfes in der sevillanischen Sierra Sur kennen, das seinen Namen den Steinbrüchen verdankt, die es umgeben. Im Mittelalter wurden diese zur Herstellung von Munition für Artilleriegeschütze verwendet. Pedrera ist seit der Römerzeit besiedelt. Hier erwarten Sie die gute Stimmung der Einheimischen, ein reiches historisches Erbe und tief verwurzelte Traditionen.

Besichtigen Sie seine Sehenswürdigkeiten, unter denen die Kirche San Sebastián und die Wallfahrtskapelle Santo Cristo de la Sangre hervorstechen. In letzterer finden Sie die Abbildung des am meisten verehrten Kruzifixes der Sierra Sur, dessen Legende Sie sicher fesseln wird. Ebenso wie das Naturgebiet um Pedrera herum, wo Sie zelten, zahlreiche Wanderungen unternehmen und die Umgebung der Sierra de la Cruz erkunden können. 

Um seine Festlichkeiten zu erleben, kommen Sie zum Karneval, dem beliebtesten Fest des Ortes. Höhehpunkt ist am Aschermittwoch die Beerdigung der Sardine, eine in der Region sehr populäre Veranstaltung. Und sollten Sie die besten Köstlichkeiten dieses Landes probieren wollen, besuchen Sie die Bars und Restaurants, in denen die Gerichte mit dem lokalen nativen Olivenöl extra zubereitet werden.

Unternehmen Sie einen Ausflug in die Sierra Sur und. entdecken Sie dieses Dorf inmitten von Steinbrüchen. 


Anreise

Um von Sevilla aus mit dem Auto anzureisen, fahren Sie auf der Autovía A-92 bis zur Ausfahrt 97, nehmen die Straße SE-486 und fahren geradeaus auf der A-353 weiter. In wenigen Minuten sind Sie am Ziel. 

Mit dem Zug können Sie dank der andalusischen Mittelstreckenlinien, die in Pedrera halten, von Santa Justa in der andalusischen Hauptstadt aus dorthin gelangen. Und wenn Sie es vorziehen, mit dem Bus zu reisen, nehmen Sie ihn vom Bahnhof Prado de San Sebastián in Sevilla.


Fortbewegung

Machen Sie einen Spaziergang durch die Straßen und Plätze dieses Ortes und wandern Sie auf den vielen Naturpfaden. Sie können auch Ihr Fahrrad mitbringen.


Gründe für einen Besuch

  • Die Natur ringsum wird Sie begeistern, Sie können auch zelten. Interessant sind die Fuente de la Higuera mit Picknickplatz und der Arroyo del Búho, dessen Wasser heilende Eigenschaften hat. 
  • Erleben Sie die Freude am Karneval von Pedrera und verpassen Sie den abschließenden Höhepunkt nicht, nämlich die traditionelle Beerdigung der Sardine am Aschermittwoch. Die ganze Stadt ist an diesen lang erwarteten Tag unterwegs. 
  • Wenn Sie ein typisches hiesiges Produkt wollen, so wählen Sie das native Olivenöl extra mit der Herkunftsbezeichnung Estepa. 
  • Besuchen Sie sein interessantes historisches Erbe und werfen Sie einen Blick auf die Fassade der Casa Hermandad de San Juan Evangelista. Sie wurde von lokalen Handwerksmeistern mit Steinen aus den örtlichen Steinbrüchen gearbeitet.  
  • Ein weiteres traditionelles Fest ist im Februar Las Candelas, zur Feier des Tages der Candelaria. Die Dorfbewohner nehmen Zweige von Olivenbäumen, machen Lagerfeuer im Dorf und haben ihren Spaß. 
  • Im Juli kommen Sie in den Genuss der besten Musik unseres Landes, mit dem Flamenco-Festival von Pedrera, das auf eine mehr als 20-jährige Geschichte zurückblicken kann. 


Sehenswürdigkeiten 

Auf der Plaza de Guzmán y Andrés gibt es die Kirche San Sebastián zu sehen, das wichtigste Gotteshaus von Pedrera. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und fällt durch seine schlichte Fassade auf. Im Inneren sind Werke von großem Wert erhalten, wie z. B. die Skulptur der Santa Ana und die Jungfrau mit Kind, neben anderen Darstellungen. 

Bei einem Spaziergang durch die Gegend stoßen Sie auf die Casa Hermandad de San Juan Evangelista. Die Fassade ist wirklich sehenswert. Sie wurde von lokalen Künstlern mit Steinen aus den Steinbrüchen der Umgebung geschaffen. In der Straße Primero de Mayo befindet sich die Wallfahrtskapelle del Carmen. Diese Kapelle stammt aus dem 18. Jahrhundert und ihr Bildnis wird am Tag ihrer Heiligen, dem 16. Juli, von Frauen auf den Schultern hinausgetragen. 

Erkunden Sie den Ort weiter und gelangen Sie nun in die Straße Santo Cristo. Hier steht die Wallfahrtskapelle Santo Cristo de la Sangre, ein Ort, der von den Einwohnern von Pedrera und anderen Nachbarn der Region sehr geliebt wird. Hinter dem namensgebenden Gekreuzigten verbirgt sich eine sehr kuriose Legende. Man glaubt auch, dass die Abbildung aus Lateinamerika stammt und in ihrem Inneren Götzenbilder aus dem Inkareich aufbewahrt werden. Wichtig ist die soziale und humanitäre Arbeit, die von der Hermandad del Cristo de la Sangre geleistet wird. Sie organisiert Blutspendetermine im Gotteshaus, um den bedürftigsten Kranken zu helfen. 

Zu guter Letzt können Sie in der Sierra de la Cruz wandern gehen. Sie können auch mit dem Fahrrad fahren. Wenn Sie jedoch einen erholsamen Tag in der Natur verbringen möchten, machen Sie sich auf den Weg zum Picknickplatz der Fuente de la Higuera.


Orte, die man besuchen sollte

  1. Wallfahrtskapelle Santo Cristo de la Sangre
  2. Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. del Carmen
  3. Pfarrkirche San Sebastián 
  4. Städtisches Museum 
  5. Naturpark Arroyo del Búho 


Umgebung

Pedrera ist 112 Kilometer von Sevilla entfernt und befindet sich in der Region Sierra Sur. Die Umgebung dieser Ortschaft wird von der Sierra de la Cruz, der Fuente de la Higuera und dem Arroyo del Búho geprägt. 

Region
Sierra Sur
Fläche
60.32 Km²
Höhe
461.00 m
Einwohnerzahl
5.205
Downloads

0 kommentare

Neuer Kommentar

Die Kommentare werden geprüft. Es kann deshalb eine Weile dauern bis zu ihrem Erscheinen. Texte mit beleidigenden Formulierungen werden nicht veröffentlicht.