La provincia de Sevilla

Unsere Provinz

Leben und Landschaft in einer vielfältigen und sehenswerten Provinz

Gerena

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Gerena, ein bezaubernder Winkel in Vía de la Plata.

Möchten Sie einen Ort voller Geschichte in einer einzigartigen Naturlandschaft kennenlernen? Dann besuchen Sie Gerena, ein bezauberndes Dorf in Vía de la Plata, in dem sich Spuren verschiedener Epochen vermischen. Von den Resten einer Basilika aus frühchristlicher Zeit bis zu einem riesigen stillgelegten Steinbruch. Der Abbau von Granit war seit der Zeit der Römer bis ins 20. Jahrhundert ein bedeutender wirtschaftlicher Motor der Gegend. Im Andenken an diese Tätigkeit wurde das Steinmetz-Denkmal aufgestellt.

Diese Landschaft zwischen der Campiña und der Sierra Morena ist ideal zum Wandern oder Radfahren. Erkunden Sie die natürliche Umgebung über die verschiedenen Wanderwege. Der schönste von ihnen führt am Ufer des Guadimar entlang. 

Lassen Sie sich auch von den weitläufigen Feldern, den berühmten Haciendas und weidenden Kampfstieren begeistern. Gerena hatte schon immer eine große Stierkampftradition und ist Geburtsort vieler Persönlichkeiten, wie zum Beispiel die legendären Gebrüder Campuzano. 

Aber das Dorf hat noch viel mehr zu bieten: Gastronomie, Volksfeste, und Traditionen...  erwarten Sie in Gerena!


Anfahrt

Wenn Sie mit dem Auto von Sevilla kommen, führt der schnellste Weg über die Autobahn SE-30.  Danach nehmen Sie die A-66 bis zur Abfahrt 795, wo Sie auf die A-477 einbiegen, die Sie zum Ziel führt.

Es besteht keine direkte Zugverbindung zu Gerena. Sie können aber mit dem Bus anreisen, nehmen Sie dafür die Linie Sevilla – Camas – Gerena – Aznalcóllar, die vom Busbahnhof Plaza de Armas in Sevilla abfährt.


Fortbewegung

Am besten lernen Sie Gerena kennen, wenn Sie durch die Straßen der Ortschaft spazieren und ihre Baudenkmäler besichtigen. Sie können auch auf den Wegen in der umliegenden Naturlandschaft Wandern, Reiten oder Radfahren. 


Gründe für einen Besuch

  • Besuchen Sie die Reste einer Basilika aus frühchristlicher Zeit, die von der ältesten Grabstätte Andalusiens umgeben ist.
  • Ebenso sehenswert sind die Quelle Fuente de los Caños und die Reste der Stadtmauer, die von alten römischen Bauten umgeben sind, die Sie überraschen werden.
  • Steigen Sie auf den Aussichtspunkt Las Canteras, von dem aus man auf den alten Granit-Steinbruch blicken kann. Lernen Sie im Steinbruch-Museum mehr über die Geschichte dieser Tätigkeit. 
  • Treiben Sie gerne Sport an der frischen Luft? Dann erkunden Sie die Wanderrouten in der umliegenden Naturlandschaft. Zu den beliebtesten Wegen zählen die Route Rompezapatos, Ferrocarril und die Wanderstrecke am Fluss Guadimar.
  • Kommen Sie im Frühjahr und erleben Sie das Volksfest und die Wallfahrt zu Ehren der Jungfrau der Inkarnation (Virgen de la Encarnación), die Schutzpatronin von Gerena ist. Sie werden sich garantiert vergnügen. 
  • Unternehmen Sie eine Route zu den Haciendas von Gerena. Auf dem Landgut La Mirandilla können Sie zum Beispiel ein interessantes Stiermuseum besuchen; im Cortijo Esparragal werden spanische Vollblüter gezüchtet und besuchen Sie auch das Caserío San Felipe, das von dem Architekten Aníbal González entworfen wurde, der auch den Plaza de España in Sevilla gestaltet hat.  
  • Nehmen Sie an einer geführten Besichtigung zur Mine Las Cruces teil, ein Kupfertagebau, der hier bis heute betrieben wird. Sie werden überrascht sein.  


Sehenswertes 

Beginnen Sie Ihren Besuch am Plaza de la Constitución, wo das schöne Rathausgebäude steht. Über die Calle Iglesia gelangen Sie zur Pfarrkirche Inmaculada Concepción. Schauen Sie sich die verschiedenen Häuser an, einige von ihnen sind typisch andalusische Bauernhäuser. 

Wenn Sie in dieser Straße weiter gehen, werden Sie auf die römische Mauer und die Quelle Fuente de los Caños aus dem 17. Jahrhundert stoßen. Begeben Sie sich nun in Richtung Calle Tartessos, wo Sie zur Kapelle San Benito Abad gelangen werden, die Sitz der Laienbruderschaft Vera Cruz ist. Und in 10 Gehminuten über die Calle Federico García Lorca befinden sich die Reste der ältesten Basilika aus frühchristlicher Zeit Andalusiens.

In der Nähe befindet sich auch das Steinmetz-Denkmal, das ein guter Ausgangspunkt für die Route ist, die wir Ihnen im Folgenden vorschlagen. Gehen Sie circa 5 Minuten in Richtung Norden, bis Sie zum Steinbruch-Museum gelangen. In diesem Zentrum können Sie Näheres über die Geschichte des Bergbaus erfahren, der seit Mitte des 20. Jahrhunderts ein lokaler Wirtschaftsmotor war. Steigen Sie danach auf den Aussichtspunkt La Cantera, wo Sie einen herrlichen Ausblick auf den ehemaligen Granit-Steinbruch genießen können. 

Zum Abschluss können Sie eine Wanderung unternehmen und sich die berühmten Haciendas von Gerena ansehen, von denen einige Stier- und Pferdezuchten betreiben und Reitausflüge anbieten.

Sie können auch eine geführte Besichtigung zur Mine Las Cruces unternehmen, in der Kupfertagebau betrieben wird. Diese Führung wird von dem Unternehmen angeboten, das den Bergbau betreibt. 


Einen Besuch wert

  1. Reste der Basilika aus frühchristlicher Zeit
  2. Kapelle Soledad
  3. Kapelle San Benito Abad
  4. Kapelle Nuestra Señora de la Encarnación 
  5. Quelle Fuente de los Caños und Reste römischer Bauten
  6. Kirche Inmaculada Concepción 
  7. Palast des Markgrafen von Albacerrada
  8. Steinbruch-Museum, Steinmetz-Denkmal 
  9. Aussichtspunkt Las Canteras und ehemaliger Granit-Steinbruch (Mine Las Cruces)
  10. Reste der römischen Stadtmauer 


Umgebung

Gerena liegt 27 Kilometer von Sevilla entfernt im touristischen Gemeindebezirk Vía de la Plata. Die Gemeinde grenzt an die sevillanische Campiña und die Sierra Morena. 

Region
La Vía de la Plata
Fläche
129.90 Km²
Höhe
94.00 m
Einwohnerzahl
7.541
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