Santiponce Itálica

Das Kulturerbe

Ein riesiges Vermächtnis, das es zu entdecken gilt

Justizpalast

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Regionalistisches Gebäude vom Ende der 1920er Jahre, das in Ecija auch als“ „Casa de las Tomasas“ bekannt ist. Heute dient er als Gerichtsgebäude. 

Der Palast entspricht der Ästhetik und dem Stil der sevillanischen regionalistischen Architektur von Sevilla, die im Zusammenhang mit der Weltausstellung von Sevilla im Jahr 1929 entstanden ist. 

In dem zweistöckigen Bauwerk hebt sich die Fassade ab, die eine äußerst klassische Struktur aufweist, in der sich das Weiß der Wände mit den Ziegelsteinen der Laufbalkone und des Portals abwechselt. Letzteres - mit Türsturz und einen geschwungenem Giebel - von glatten Pilastern mit Kapitellen eingerahmt und von dem zentralen Balkon gekrönt, der ebenfalls aus Ziegeln ist.

Der zentrale Innenhof, um den die Räume angeordnet sind, hat nasridisch inspirierte Doppelbögen, die von feinen Säulen im gleichen Stil getragen werden, sowie reichlich mit Stuck verzierte mehrlappige Bögen. Die Arkaden im Obergeschoss sind kleinen Säulen zusammengesetzt.

Erwähnenswert sind die Friese aus sevillanischen Kacheln und die Treppe, die in das Obergeschoss führt, wo es eine üppige Kassettendecke gibt, die an die Ornamentik der Alhambra erinnert.

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